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© Anna - Fotolia.com
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Vor wenigen Jahren waren SIEM-Systeme (Security Information and Event Management) vor allem als Hype-Thema in aller Munde. Seit dem hat sich ihr Nutzen mehr als nur bewährt: Für die meisten Security-Experten gehören SIEM-Systeme heute fest in die IT-Infrastruktur und Security-Strategie von Unternehmen verankert. Ohne SIEM ist es nahezu unmöglich, Angriffe wie Advanced Persistent Threats (APT) zu erkennen. Hinter APTs verbergen sich unterschiedliche Angriffsvarianten mit dem Ziel in das Firmennetz einzudringen und sensible Unternehmensdaten abzuschöpfen. Die Vorgehensweise ist recht unterschiedlich und reicht von Social Engineering über Spear-Phishing bis hin zum gezielten Platzieren von Schadsoftware. Gelingt es einem Angreifer in das Netzwerk einzudringen, hinterlässt er trotzdem digitale Fußspuren in der Systemkommunikation.
Den Fußspuren folgen
Hier kommt SIEM ins Spiel: Es erfasst sämtliche Meldungen, welche die gesamte IT jeden Tag produziert. Um verdächtige Muster zu erkennen, müssen Unternehmen mit der Einführung von SIEM jeden bekannten Netzwerkverkehr zu definieren. Mit dieser Ausgangsbasis ist das System in der Lage, zwischen gutem und potenziell bösem Traffic zu unterscheiden. Weichen vom Angreifer generierte Meldungen vom definierten Normzustand ab, schlägt SIEM Alarm. IT-Mitarbeiter oder speziell geschulte Security-Dienstleister haben so die Möglichkeit, schnell passende Gegenmaßnahmen einzuleiten.
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