AirITSystems Security Day DIGITAL feiert Premiere

Der diesjährige AirITSystems Security Day fand am 29. Oktober nicht wie geplant im Terminal C statt, sondern im virtuellen Flughafen der AirITSystems. In digitalen Messeräumen, ausgestattet mit Informationsmaterial und Online-Vorträgen, informierten sich rund 60 Teilnehmer/-innen zu aktuellen Themen, Trends und Tools rund um die IT- und Gebäudesicherheit.

Online Vorträge und virtuelle Messeräume begeistern Kunden und Interessenten

Damit Unternehmen beim Thema Sicherheit nicht ins Abseits geraten, ist es notwendig, sich regelmäßig über aktuelle Risiken und Sicherheitslösungen zu informieren. Mit dem virtuellen Security Day hat AirITSystems dafür die ideale Plattform geboten.

Nach den einleitenden Worten von Herrn Engelhardt (AirITSystems GmbH) fanden drei Fachvorträge und drei Technik-Sessions im Rahmen einer Online-Übertragung statt. Es gab die Gelegenheit im Chat Fragen zu stellen mit direktem Feedback über die Moderatorin Larissa Krüger (Marketing AirITSystems GmbH) oder dem jeweiligen Referenten. Zudem war es jederzeit möglich im virtuellen Messeraum über Kontaktavatare vertrauensvoll mit AirIT-Experten ins Gespräch zu kommen, um individuelle Herausforderungen zu besprechen.

Cloud und SaaS erfordern eine veränderte Security Aufstellung

Heutzutage sind Unternehmensdaten und -anwendungen häufig nicht mehr zentral in den eigenen Rechenzentren zu finden, sondern auch bei externen IT-Dienstleistern – auf externen Servern und in der Cloud. Herr Cappelmann verdeutlichte im ersten Fachvortrag die Problematik, dass die IT-Security-Maßnahmen falsch ausgerichtet sind und zu häufig verteidigt die IT-Strategie noch "die Burg", während die wertvollen Daten „die Burg“ längst verlassen haben.

Der User hat die Anforderung geräteunabhängig mit unzähligen Softwaresysteme, Anwendungen, Informationen und Services zu arbeiten und dabei daten- und rechtssicher zu agieren. Doch die Vielfalt an verwendeten Geräten, Betriebsversionen und Lizenzen haben über die Jahre hinweg komplizierte Technologie-Silos in der IT-Struktur geschaffen. Es fehlt an Sicherheits- und Berechtigungskonzepten auch unter dem Aspekt des Datenschutzes. Hier ist es wichtig die Veränderung der Security-Aufgabenstellung und des Datenschutzes zu erkennen. Die Herausforderung für jeden IT-Verantwortlichen ist es nun die unternehmenseigene IT-Landschaft nach allen Aspekten der Sicherheit und aus dem Blickwinkel der Organisation zu orchestrieren. Unter diesen Aspekten zeigte Herr Cappelmann die Stolpersteine beim Aufbau einer sicheren IT-Landschaft mit Cloud und SaaS auf.

SASE als konzeptionelle Security-Architektur

Im Fokus stand hierbei der Begriff SASE nach Gartner, Secure Access Service Edge“ (die Abkürzung SASE wird „sassy“ ausgesprochen). AirIT reagiert auf den Trend einer mittlerweile nahezu grenzenlosen Mobilität der Mitarbeiter eines Unternehmens. Das SASE Konzept vereint Sicherheitsmechanismen für den Cloud-Zugriff, wie Firewall as a Service (FWaaS) oder einen Cloud Access Security Broker (CASB), mit den im On-premise-Rechenzentrum eingesetzten Security-Verfahren zu einem übergreifenden Ansatz und bietet eine zentrale Kontrolle. Der Vortrag wurde mit konkreten Fallbeispiele zu Office 365, Azure & Co abgeschlossen.

Sicher ist nicht bequem – bequem ist nicht sicher

Diese Aussage wurde beim Vortrag, “Sicherheit ist Chefsache”, vom Wirtschaftsschutz beleuchtet. Jörg Peine-Paulsen informierte über die Bedeutung der Informationssicherheit, um die wichtigste Ressource eines Unternehmens – die Informationen – zu sichern. Denn “jedes Unternehmen, das innovativ ist und Know-How besitzt, sei interessant für Kriminelle”, so Peine-Paulsen. Die viel zitierte IT-Sicherheit sei hierbei nicht alles, sondern ein Instrument der Informationssicherheit. Häufig wird der Stellenwert von Informationen erst bewusst, wenn Schwachstellen der Sicherung ausgenutzt wurden und die Informationen beschädigt oder verloren sind. Dabei muss eine Schwachstelle nicht nur böswillig genutzt werden. Oft ist die Schwachstelle der Mensch ohne dass er sich darüber bewusst ist. Umso wichtiger ist es, dass die Verantwortung der Informationssicherung ernst genommen und zur “Chefsache” erklärt wird. Besonders Randbedingungen, die nicht auf den ersten Blick mit der Informationssicherheit im Kontext gesehen werden, gilt es einzubeziehen. Sei es beispielsweise eine irritierende Situation auf einer Geschäftsreise oder mangelnde Mitarbeitermotivation. Der Aufbau eines Information-Sicherheits-Management-Systems (ISMS) ist hierbei von Nutzen und schärft den Blick.

Das Krankenhaus wird digital

Interne IT-Abteilungen in Krankenhäusern sind zunehmend gefordert, ihre Expertise einzubringen, um den Service für Patienten zu verbessern und Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten. Die Rolle der IT-Verantwortlichen entwickelt sich dabei immer mehr vom IT-Betreiber hin zum Dienstleister für das digitale Krankenhaus.

Herr Hausmann von aruba ging bei seinem Vortrag auf die zahlreichen Herausforderungen ein, die ein Krankenhaus im Zeitalter der Digitalisierung bewältigen muss. Digitale Patientenakten/-daten und die steigende Anzahl an Endgeräten (darunter viele IoT-Geräte) lassen die Bedrohung durch Cyberangriffe anwachsen. Es bedarf einer verlässlichen Netzwerkinfrastruktur, um einen rundum sicheren Krankenhausbetrieb zu gewährleiten und um neue Dienste, wie beispielsweise Wegefindung, Telemedizin, Asset-tracking, mühelos implementieren und weiter ausbauen zu können.

Deutsche Krankenhäuser hinken leider im internationalen Vergleich hinterher und die finanzielle Situation vieler Kliniken sei angespannt. Aber um effiziente Abläufe zu schaffen, erfordert es eine einheitliche Prozessgestaltung, moderne, robuste und flexible Netzwerke. Unter diesem Gesichtspunkt verdeutlichte Herr Hausmann detailliert welche Mehrwerte der Lösungsansatz von aruba im Hinblick der Digitalisierung schafft:

  • zuverlässige und sichere Netzwerklösungen,
  • hohes Maß an Automatisierung, die den Betrieb erleichtern,
  • eine 24x7 Verfügbarkeit des Kliniknetzwerkes,
  • Priorisierung kritischer Datenströme,
  • Ortung mobiler medizinischer Geräte und viele weitere Lösungen.

 
Technik-Sessions gaben tiefere Einblicke

Drei Technik-Sessions rundeten das gelungene Programm ab. Herr Max Golubew (Geschäftsführer HYPROS GmbH & Co. KG) gab einen Einblick in das Thema Echtzeit-Ortung. Warum? Wieso? Weshalb? Besonders interessant war dabei, wie stark eine Optimierung interner, logistischer Prozesse auf die Kosten und die Effizienz einwirken.
Mit dem Thema SD-WAN (software-basiertes WAN) führte uns Marcel Stolze (AirITSystems Consultant für NT Projekte) in die Welt von riesigen Datenströmen. Meist hervorgerufen durch den zunehmenden Vernetzungsgrad, Internet of Things, Industrie 4.0, flächendeckenden Einsatz von Cloud-services etc.. Er stellte die technische Lösung von CITRIX vor und zeigte dabei sicherheitsrelevante Aspekte auf.
Im letzten Vortrag des Tages konzentrierte sich Mirco Kloss (Business Development Manager, Operational Technology DACH Fortinet) auf die Fortinet Security Fabric als Plattform. Sie bietet eine maßgeschneiderte Cybersicherheit für IT und OT auf allen Ebenen.

Virtueller Raum bleibt als Kommunikationsplattform erhalten

Den gesamten Tag begleiteten drei virtuelle Räume den Security Day DIGITAL. Die “Lobby” war das Eintrittstor zu den Vortragsslots. An verschiedenen Theken wurden die Fachvorträge, sowie Sonderthemen, beispielsweise das SOC oder der Digitalpakt, präsentiert. In der „Partner-Area“ konnten sich die Teilnehmer/-innen an den virtuellen Ständen über die Lösungen der Hersteller informieren. Im Raum „AirIT-Portfolio“ erhielten sie – mit Blick über das Rollfeld des Hannover Airport – einen Überblick über das komplette Leistungsspektrum der AirITSystems. Für ein 3D-Erlebnis, konnte sich jeder Teilnehmer/inn über die Pfeiltasten frei im Raum bewegen.
 
Mit ca. 60 Teilnehmern/-innen, 6 Partnern, über 20 virtuellen Theken und vielseitigen Security-Themen, zog die AirITSystems am Ende des ersten Online-Events eine positive Bilanz. Besonders erfreulich waren viele neue Interessenten.

„Natürlich vermissen wir den Hannover Flughafen als Eventkulisse, aber wir haben ein außergewöhnliches Jahr mit vielen Herausforderungen. Der Security Day DIGITAL war absolut der richtige Schritt. Diese zukunftsorientierte Kommunikationsplattform, wird weiterhin genutzt, um unter den derzeitigen Bedingungen, einen persönlichen Dialog zu unseren Kunden und Partnern zu bestärken.”  Markus Fischer (Leiter Vertrieb AirITSystems).

 In Form von Vorträgen, Techniksessions, platzieren von Informationsmaterial und Videos, möchte AirITSystems den Kunden weiterhin kontinuierlich informieren und begrüßen.
 
Haben wir Sie neugierig gemacht? Wollen Sie den Raum, die Partner und die Vorträge erleben? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an airITmarketing@airitsystems.de. Wir gewähren Ihnen Zutritt.

 

 

 

HANNOVER ∙ FRANKFURT ∙ BERLIN ∙ MÜNCHEN ∙ HAMBURG ∙ DÜSSELDORF - Einzelansicht