Vorkenntnisse
Für die Teilnahme an der Schulung sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich. Grundlegendes Verständnis für unternehmerische Abläufe sowie Verantwortlichkeiten auf Geschäftsleitungsebene ist von Vorteil. Die Schulung richtet sich bewusst an nicht-technische Entscheidungsträger und vermittelt die Inhalte in verständlicher, praxisnaher Form.
Für wen ist die Schulung geeignet?
Diese Schulung richtet sich an Geschäftsführer, Vorstände sowie Mitglieder von Leitungsorganen besonders wichtiger Einrichtungen (bwE) und wichtiger Einrichtungen (wE).
Angesprochen sind alle Personen, die nach Gesetz, Satzung oder Gesellschaftsvertrag zur Führung der Geschäfte und zur Vertretung der Organisation berufen sind.
Inhalte der Schulung
Die Schulung vermittelt einen praxisnahen Überblick über die Anforderungen der NIS 2-Richtlinie und deren nationale Umsetzung. Sie richtet sich gezielt an Geschäftsleitungen, die Cyberrisiken erkennen, bewerten und strategisch steuern müssen.
Teilnehmende lernen:
• typische Bedrohungen und Schwachstellen für ihre Einrichtung einzuschätzen
• die Auswirkungen auf Geschäftsprozesse, Reputation und regulatorische Anforderungen zu verstehen
• wie Risiken im operativen Geschäft berücksichtigt und Entscheidungen auf Leitungsebene fundiert getroffen werden können
Aufbauend darauf werden technische und organisatorische Maßnahmen gemäß § 30 Abs. 2 BSIG-E erläutert und deren wirtschaftliche Bedeutung für das Unternehmen aufgezeigt.
Meldeprozesse und Handlungsmaßnahmen im Ernstfall werden praxisnah dargestellt, sodass die Geschäftsleitung auch in kritischen Situationen handlungsfähig bleibt.